Vom 2. bis zum 3. September 2017 Übungs-Chorwochenende am "Hölzernen See"

Unsere 1. Vorsitzende, Marianne Lambertz, organisierte für uns das Chorwochenende. In diesem Jahr ging die Fahrt an den "Hölzernen See".
Wer sich von der Familie und anderen Verpflichtungen frei machen konnte, der war dabei. Denn es hieß, fit machen für unser Konzert am 16. September 2017 im Vereinshaus Mahlow.

Bei allerschönstem Sonnenschein nahmen wir erst einmal die herrliche Umgebung in Augenschein und überlegten schon, was wir in unseren Pausen unternehmen könnten. Einen Spaziergang im Wald, am Wasser sitzen oder gar baden oder mit dem Ruderboot über den wunderschönen See fahren?

Doch erst einmal war hochkonzentriertes üben angesagt. Unser Chorleiter, Hans-Joachim Straub, hatte kein Auge für das Draußen, sondern alle seine Sinne waren auf den Gesang seiner Sängerinnen gerichtet.

Abends gab es ein Lagerfeuer und wer gedacht hatte, wir sind des Singens müde, sah sich getäuscht. Unser Gesang und der Klang der Gitarre, lockte drei junge Frauen an, die sich zu uns setzten und mit uns mitsangen. Auch ein junger Mann leistete uns Gesellschaft.

Der nächste Tag gehörte wieder dem stimmlichen Miteinander.

Die einstimmige Meinung der Sängerinnen und des Chorleiters nach diesem Wochenende war, wir haben viel geschafft und sind gut gerüstet für das kommende Konzert.

Lasst uns so ein Chor-Übungswochenende im nächsten Jahr wiederholen. Es fördert auch noch so ganz nebenbei den chorischen Zusammenhalt.

Text: Helga Brandt

Fotos: Helga Brandt

Konzert des Frauenchores Mahlow am 16. September 2017 um 16.00 Uhr
im Vereinshaus Mahlow, Immanuel-Kant-Straße 3-5

Wir laden ein zum Träumen. Denn unser Motto für dieses Konzert lautet:

Mut zum Träumen

Wir werden für Sie Melodien singen aus:
"Cats", "Schwarzer Peter",  "Wie im Himmel", "Die Kinder des Monsieur Mathieu", "The Rose", "Anatevka", "Westsidestory" u.a.

Mut zum Träumen fand auch Tevye, der Milchmann, aus dem Musical "Anatevka". Er träumte von einem besseren Leben für sich, seine Frau Golde und für seine fünf Kinder, mit denen er in Armut lebte. "Wenn ich einmal reich wär ....".
Wer könnte diesen Part aus dem Musical Anatevka  besser vortragen als unser Chorleiter Hans-Joachim Straub mit seiner sonoren Bass-Bariton Stimme.

Am Klavier: Nathanael Petri

Wir freuen uns darauf, mit vielen Gästen einen Nachmittag zu verträumen.

Der Eintritt ist frei.
Um eine Spende für die Chorarbeit wird gebeten.

Text: Helga Brandt
Plakatgestaltung: Helga Brandt

19. Juli 2017 Sommerfest des Chores

Unsere Bruni (Brunhild Zoberbier) hatte eine grandiose Idee. "Lasst uns unser diesjähriges Sommerfest in unserer Kleingartensparte "Zur Birke e.V." feiern". Marianne Lambertz, unsere erste Vorsitzende, nahm diesen Vorschlag gerne an.

 

Die Mitarbeiter des Vereinslokals "Zur Birke" hatten sich gut vorbereitet. Der Duft, der dem Smoker entwich, versprach Köstliches. Ein Blick in das Innere gab den Blick frei für Thüringer Rostbratwürste, Schweine- und Putensteaks und Spareribs. Hmmm.

 

Sommerfest - das heißt für uns Sängerinnen und auch für unseren Chorleiter Hans-Joachim Straub, einfach nur mal miteinander schwatzen, gut essen und trinken, singen, was der einen oder der anderen in den Sinn kommt, natürlich mit der Straubschen Gitarre begleitet. Einfach mal die Seele baumeln lassen und die Chorgemeinschaft genießen.

Danke Bruni für diese Idee und für die Organisation. Dein guter Draht zum Wettergott ist beachtlich, denn er sandte uns herrliches Wetter.

Wäre es vermessen zu hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder in der "Birke" unser Sommerfest feiern können? Denn es war doch soooo schöööön.

Text Helga Brandt

 

17. Juni 2017  Singen auf der IGA

Schon Monate vor dem großen Tag begann für unsere 1. Vorsitzende, Marianne Lambertz, die Organisation für dieses Singen und endete für die Sängerinnen, für den Chorleiter und besonders für Marianne am frühen Abend mit großer Zufriedenheit.

Auf so einen Tag hatte der Chor schon lange gewartet. etwas Schönes sehen und erleben - aber auch als Chor auftreten zu dürfen. Beides hatten wir auf der IGA. Im Renaissancegarten konnten wir dem Publikum, aber auch einem Teil anderer Chöre, einen Bruchteil unseres Repertoires vorstellen. Unser Chorleiter, Hans-Joachim Straub, begleitete uns auf seiner Gitarre.

Wir genossen diesen Tag sehr und danken unserer Marianne herzlich, die diesen Tag von A bis Z geplant und gut vorbereitet hatte. Sicher war sie nach diesem langen Tag erleichtert, dass alles so verlief, wie sie es sich vorgestellt hatte.

Helga Brandt

 

Fotos: Helga Brandt, Detlef Zoberbier

 

Gold und Silber für zwei Sängerinnen des Frauenchores Mahlow

Zwei Sängerinnen des Frauenchores Mahlow wurden in diesem Frühjahr vom Deuschen Chorverband ausgezeichnet. Elvira Ott (links) erhielt die goldene Ehrennadel für 50 Jahre Chorgesang. Gisela Schubert wurde mit der Nadel in Silber für 20 Jahre Mitgliedschaft in ihrem Chor geehrt.

"Wenn ich zurückdenke, war der Chor und das gemeinsame Singen für mein Leben eine große Bereicherung", resümiert Elvira Ott, der man ihre 82 Jahre nicht ansieht. Wie sie damals, in den ersten Jahrzehnten, Haushalt, zwei Kinder, Beruf, Schichtarbeit des Ehemannes und die wöchentlichen Chorproben unter einen Hut bekam - darüber spricht sie heute nicht, sie schaffte es! Sie spricht aber von den vielen schönen Erlebnissen mit dem Chor. "Wir sangen im Dresdner Zwinger, auf der Felsenbühne in Rathen, mehrmals während der Grünen Woche in Berlin. Nicht zu vergessen das Fest des Liedes auf Schloss Diedersdorf, als wir unsere Bundeskanzlerin, Frau Merkel, (die dort an einer CDU Sitzung teilnahm) mit dem Hit "O Happy Day" überraschen durften. Jedes Konzert war mit Anstrengung, Spannung und Herzklopfen verbunden, aber auch mit Stolz. Denn regelmäßig ernteten wir reichlich Beifall."

Gisela Schubert war 46 Jahre alt, als sie von einer Sangesschwester angeworben wurde. "Die sagte, dass sie vor der Laterne vor meiner Haustür so lange warten würde, bis ich käme. Und sie wartete wirklich, obwohl es sehr kalt war. Also musste ich mit zur ersten Chorprobe." Auch sie stand damals mitten im Berufsleben, hat die zwei Jahrzehnte im Chor aber niemals bereut. Gern erinnert sie sich an einen Auftritt in Trudnow in Tschechien. Mit ihren Gastgebern in der Privarunterkunft unterhielt man sich lebhaft bis Mitternacht, auf Deutsch, Russisch, Englisch, Tschechisch, und wenn das nicht half, mit Händen und Füßen.

Text: Erika Hundrow

Foto: Helga Brandt