Zu unserem Frühlingskonzert am 2. April 2017

Oft werden wir von den Sängerinnen und Sängern anderer Chöre gefragt, wie wir das machen, immer einen großen Saal mit unseren Konzerten zu füllen. Ja, wie machen wir das? Ich werde versuchen, meine Gedanken dazu hier niederzuschreiben.

Zuallererst haben wir einen Chorleiter, mit dem es Spaß macht, zu singen. Und diese Freude, so sagt man uns oft, ist uns beim Singen anzusehen. Wir probieren immer wieder etwas Neues aus, unser Repertoire hat einen beachtlichen Umfang.

Unser Chorleiter, Hans-Joachim Straub, bringt sich selber ein. Bei unserem letzten Konzert intonierte er drei Lieder von Georg Kreisler. Welche Stimme, welche Mimik, welche Körpersprache. Man spürt, dieser Mann war einmal auf der großen Bühne mit Leib und Seele zu Hause.

Ein junger Pianist, Nathanael Petri, war dabei, der sich bei uns wohl fühlt und den man schon vermissen würde, säße er einmal nicht hinter dem Klavier. Auch eine junge begabte Sopranistin, Peggy Schinke, singt gerne mal das eine oder andere anpruchsvolle Lied oder auch ein Lied mit uns Sängerinnen zusammen.

Und ganz neu bei uns, eine Zitherspielerin, Elfriede Lenk. Sie begleitete zum Teil auch die Kreisler Lieder, zur Freude unserer Gäste und auch zu unserer Freude.

Diese musikalische Mischung bringt dem Frauenchor Mahlow viele Sympathien ein. Unsere vielen treuen Zuhörer sind uns Freude und Ansporn zugleich. Langeweile darf daher bei uns nicht aufkommen. Beim nächsten Konzert gibt es dann einen völlig anderen Mix. Dann werden Melodien aus Operetten und Filmmelodien zu hören sein. Denn: Uns ist es wichtig, den Menschen ein unterhaltsames, kurzweiliges, interessantes Konzert zu bieten. Uns ist es wichtig, in zufriedene Gesichter zu blicken, uns ist es wichtig, Freude zu schenken und dafür ein Lächeln als Dank zu erhalten.

 

Helga Brandt

Fotos: Klaus Hubert