Frühlingskonzert im "Musikcafé"
14. April 2019 um 15.30 Uhr
Vereinshaus Mahlow, Immanuel-Kant-Str. 3-5

Liebe Freunde der Chormusik,

Sie lieben es, an weiß gedeckten Tischen bei Kaffee und Kuchen zu verweilen?
Sie lieben es, den Kuchen nach Ihrem Geschmack aus einem reichhaltigen Angebot zu wählen?
Sie lieben es, während des Schmausens Chormusik zu hören, aber nicht vom Band, sondern live?

Dann sind Sie bei uns richtig, denn wir bieten Ihnen das alles am 14. April 2019 im Vereinshaus Mahlow.
Es wird ein fröhlicher, kurzweiliger Nachmittag werden. Das Klappern der Kaffeetassen und das leise "Gemurmel" der Gäste wird den Chorleiter, Hans-Joachim Straub, nicht aus dem Konzept bringen und auch seine Sängerinnen nicht, wenn sie Frühlingslieder, Schlager und Lieder aus der Küche vortragen. Wobei die Küchenlieder sehr speziell sind. Früher sang man bei der Küchenarbeit sich das von der Seele, was einem im täglichen Leben bedrückte. Man sang über den Krieg und den Tod, über die Liebe und das Leid, über unerwünschte Schwangerschaften, verlassene Mütter und über Väter, die sich der Verantwortung entzogen. "Es sind die mutigen Chöre, die über Lust und Liebe, Mord und Totschlag gesanglich berichten", so der Verfasser Dirk van Betteray.

Zu diesem Musikcafé Konzert wird ein Eintrittsgeld in Höhe von 9,50 € erbeten. Kaffee und Kuchen sind in diesem Preis enthalten.  Die Eintrittskarten können Sie im Reisebüro Schreiber, Herbert-Tschäpe-Straße 10 und in der Buchhandlung Blankenfelde, Karl-Liebknecht-Straße 36 erwerben.


Sie, liebe Freunde des guten Geschmacks, können zwischen zwei oder auch drei (oder mehr ?) unterschiedlichen Kuchenstücken mitsummen oder auch mitsingen.

Na, wäre das etwas für Sie?

Text: Helga Brandt
Fotos: Helga Brandt

 

 

Frauentagsfeier am 10. März 2019 im Café Tanja

Einmal im Jahr sitzen wir total entspannt bei Kaffee und Kuchen, Noten und Texte in der Chormappe daheim. Bei einem kühlen Glas Sekt lassen wir es uns gut gehen. Sprechen über Gott und die Welt .. und natürlich über unseren Chor. Der Chor, so zeigt es sich immer wieder, ist ein Teil unseres Lebens, ist ein Teil unserer Selbst. Wie oft hat uns die Gemeinschaft aus einem Tief geholt, wie oft haben wir private Feste mit dem Chor gefeiert, wie oft hat man keinen Elan sich zur Chorstunde aufzumachen und wie rasend schnell vergeht diese Lustlosigkeit, wenn wir erst einmal von unseren Sangesschwestern und von unserem gut gelaunten Chorleiter umgeben sind.
An diesem besonderen Tag, dem Frauentag, werden unsere langjährigen Sängerinnen geehrt. Mit Blumen, Urkunden, mit Auszeichnungen vom Brandenburgischen Chorverband. Eine Laudatio auf jede der Geehrten übernahm unsere 1. Vorsitzende Gudrun Schneck.

Auf dem Bild sehen wir die Sängerinnen, die geehrt wurden, von links nach rechts
Christiane Horst 20 Jahre im FCM, Inge Ölke 45 Jahre im FCM, Christina Taube 25 Jahre im FCM, Rosita Hellwig 45 Jahre im FCM, Gisela Kuhnt 25 Jahre im FCM, Brigitte Streuber, nicht auf dem Bild, 30 Jahre im FCM.

Und ist nun eine von ihnen chormüde? Mitnichten. Die Gedanken drehen sich nach wie vor um den Chor, die Ideen für den Chor sprudeln nur so. Wir sind eben alle ein Teil dieses Frauenchores Mahlow. Und so wird es bleiben. Ganz bestimmt.

Text: Helga Brandt
Foto: Helga Brandt

Leserbrief zum Weihnachtskonzert des Frauenchores Mahlow an die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ)

Frauenchor feiert "Weihnachten in Familie"

Zu einer festen Mahlower Tradition gehört, dass der Frauenchor Mahlow - dieses Jahr zauberhaft in Schwarz-Rot-Töne gehüllt (eine Augenweide) - am 3. Adventssonntag sein festliches Weihnachtskonzert gibt. Und dieses Mal konnte sich das Publikum davon überraschen lassen, wie der Chor "Weihnachten zu Haus" feiert, nämlich ganz "in Familie" mit "Weihnachtsbäckerei" und anheimelnden Zither-Klängen. Schon bei den ersten Liedern der anmutig anzuschauenden Damen kam Weihnachtsstimmung auf, denn die Frauen singen nicht einfach nur, sondern transportieren ihre Lieder in die Herzen der Zuhörer, dass es eine wahre Freude ist. Und als Elfriede Lenk auf ihrer Zither bekannte Weihnachtsmelodien zu Gehör brachte, stimmte das Publikum auch schon mit ein, so dass man doch tatsächlich ein bisschen das Gefühl hatte, in einer verschneiten Berghütte mit gemütlich prasselndem Kaminfeuer zu sein.
Sie begleitete auch sehr einfühlsam Hans-Joachim Straub, der mit einer bisher ungeahnt zarten Stimmgebung die andächtigen Zuhörer mit "Guten Abend, gut Nacht" beinahe in den Schlaf wiegte - wie wunderbar!
Doch schon nahte der nächste Höhepunkt: der junge Musikstudent Carlo Schmitz, den der FCM sich bereits das  zweite Mal als Gast einlud, faszinierte nicht nur mit sanft-zartschmelzender Stimme, sondern überzeugte auch mit Ausstrahlung und Entertainment. Selbstredend bot er italienische Arien dar - Giordanis "Caro mio ben" und Tostis "Non´tamo piu" - schließlich hat er italienische Wurzeln. Bestimmt darf man sich im nächsten Jahr wieder auf ihn freuen. Die gefühlvolle Begleitung am Flügel übernahm Nathanael Petri. Auch den Frauen ist er seit Jahren ein zuverlässiger "Begleiter".
Jedes Jahr läßt sich der FCM etwas Neues einfallen. Herrlich erfrischend moderiert von Christiane Horst und Eva Kathe. Und einmal mehr bewiesen die Frauen schauspielerisches Talent und die Freude an darstellender Präsentation ihrer Lieder, als sie die Bühne flugs in eine "Weihnachtsbäckerei" verwandelten mit Tisch, Schüsseln und Nudelholz. Auch der 4-jährige Enkel einer Sangesschwester gesellte sich dazu und sang kräftig mit.
Wer jetzt immer noch nicht in Weihnachtsstimmung war, wurde  spätestens bei der weihnachtlichen "3-Haselnüsse-für-Achenbrödel"-Interpretation in den Bann der Weihnacht gezogen, so dass nun auch der letzte Zuhörer die Zugabe "O du fröhliche" voller Inbrunst mitsang.
Ein herzlicher Dank allen Mitwirkenden und ein frohes Fest!

Dagmar Parchmann, Berlin

Zu unserem Adventskonzert am 16.12.2018 im Vereinshaus Mahlow

Wer hätte das gedacht. Strahlendes Publikum bei unserem Lied "In der Weihnachtsbäckerei". Und stürmischer Applaus obendrein. Ja, auch mit ein wenig Schauspielerei und viel Sangesfreude, kommt der - eigentlich für Kinder geschriebene Song - äußerst gut an.

Unser Konzertsaal war mehr als gut besetzt. Alle Sitzgelegenheiten des Hauses wurden in Anspruch genommen und sie reichten trotzdem nicht aus. Wir freuten uns sehr darüber und sangen dann auch mit ganz besonder Freude und Hingabe. Gekonnt begleitet von Nathanael Petri am Klavier.
Unser Chorleiter, Hans-Joachim Straub, der sonst mit seiner Bass-Bariton Stimme den Saal bis in die letzten Ecken stimmlich ausfüllt, sang sehr leise und zart, begleitet von Elfriede Lenk auf der Zither, "Guten Abend, gu´t Nacht und "In stiller Nacht". So kannte ihn das Publikum noch nicht. Eine neue Seite, die aber sehr gut ankam.
Der junge Baritonsänger, Carlo Schmitz, von dem man bestimmt noch viel hören wird, bekam nach seinem Gesang einen Riesenapplaus und viele "bravooooo" Rufe.
Unsere schönen Lieder, vor allen Dingen "Heilige Nacht", von Chor und Ensemble stimmgewaltig vorgetragen, begeisterten unsere Zuhörer.

Ja, es war ein schönes Konzert, wieder gekonnt und humorvoll von Eva Kathe und Christiane Horst moderiert.

Wir sind zufrieden, wenn es unsere Gäste sind. Und das sie es waren, sah man an den Gesichtern, die freudig und froh beim Verlassen des Hauses aussahen.

Ein klein wenig zur weihnachtlichen Stimmung trugen auch die Bilder, von Konrad Brandt gehängt, bei. Die Augen konnten zwischen einem großen Weihnachtsstern und einer Winterlandschaft hin und her wandern, getragen von den schönen Melodien, die der Chor vortrug.

Alles war gut, dank unseres treuen Publikums, denn was wären wir ohne unsere "Fans".

Text: Helga Brandt

Fotos: Gudrun Schneck und Helga Brandt

100 Jahre Frau Hannelore Schoof   30. November 2018

"Wenn der Chor singt und ich sitze wie immer mit meiner Freundin Ingeborg Klemmt in der ersten Reihe, dieser Platz ist seit Jahren für uns reserviert, könnte ich alle Sängerinnen mitsamt dem Chorleiter Hans-Joachim Straub herzlich umarmen". Diese Worte von Hannelore Schoof gehen uns nahe, zeigen sie doch, wie die Musik Menschen verbindet. Wir Sängerinnen freuen uns auch immer, diese beiden treuen Seelen zu jedem unserer Konzerte begrüßen zu können.

Am 30. November 2018 war es freilich ein besonderes kleines Konzert, denn Hannelore Schoof feierte mit ihren engsten Freunden im Seebad Mahlow ihren 100. Geburtstag. Eine kleine Abordung unseres Chores überraschte mit ein paar gängigen Liedern, die Hannelore Schoof mitsingen oder mitsummen konnte. Unsere Anita Witzke übernahm die Organisation und auch das Dirigat.

Jede von uns überreichte der Jubilarin eine Rose, nahm sie in die Arme und gratulierte mit lieben Worten. Denn sie ist ganz bestimmt aus vollstem Herzen unser größter Fan. Welcher Verein kann sich rühmen, einen 100jährigen Fan zu haben? Nur wir!! Das sagten wir ihr auch mit scherzhaften Worten.

Hannelore Schoof ließ uns dann an ihrer Feier teilnehmen und uns mit Speis und Trank bewirten. Noch einmal ließen wir das Geburtstagskind drei Mal hochleben und wünschten ihr noch eine schöne Zeit an der Seite ihrer Freundin in der Residenz Mahlow.

Wir versäumten natürlich nicht, Hannelore Schoof und ihre Freundin, Ingeborg Klemmt, zu unserem nächsten Konzert einzuladen und überbrachten, neben einer Geburtstagskarte, eine Einladung für den 16. Dezember um 15.00 Uhr im Vereinshaus Mahlow.

"So Gott will, bin ich und Ingeborg dabei".

Na, das wollen wir doch hoffen, liebe Frau Schoof.

Nochmals alles alles Gute, noch viele schöne Jahre.

Text und Bilder: Helga Brandt

 

 

In diesem Jahr reisen wir nicht in andere Länder um deren Weihnachtslieder zu singen. Wir bleiben

Weihnachten zu Haus


Wir machen es uns mit unseren Zuhörern am 16. Dezember 2018 um 15.00 Uhr im Vereinshaus Mahlow, Immanuel-Kant-Str. 3-5 gemütlich und lassen hier unsere schönen deutschen Weihnachtslieder erklingen.

Hier eine kleine Vorausschau: "Wenn der erste Schnee vom Himmel fällt", "Weißer Winterwald", "Sind die Lichter angezündet", "Es wird schon gleich dunkel", "Weihnachten bin ich zu Haus", "Still senkt sich die Nacht hernieder", "Wind den Kranz aus Tannengrün", "Heilige Nacht", u.a.
Neu in unserem Repertoire und so recht zu unserem Motto passend, singen wir das Lied: "Weihnachten in Familie". Dieses Lied veröffentlichte 1985 Frank Schöbel und seine damalige Lebensgefährtin Aurora Lacasa mit den gemeinsamen Kindern Dominique und Odette. Bis heute darf es bei keinem besinnlichen Weihnachtsfest fehlen.

Unser Chorleiter, Hans-Joachim Straub singt, begleitet von Elfriede Lenk auf der Zither, "In stiller Nacht" und "Guten Abend gut´Nacht".

Unser Gastbaritonsänger, der junge Carlo Schmitz, er begeisterte schon bei unserem Herbstkonzert, trägt uns "Caro mio ben" u.a. vor.

Nathanael Petri begleitet Carlo Schmitz und auch den Chor auf dem Flügel. Ein Konzert ohne diesen begabten Pianisten ist für uns schon nicht mehr denkbar.

Mit den Liedern "Heilige Nacht", "Süßer die Glocken nie klingen", "Stille Nacht, heilige Nacht" - diese Lieder  dürfen natürlich nicht fehlen - beenden wir unser Konzert.

Unsere weihnachtlich eingestimmten Zuhörer verabschieden wir gegen 16.30 Uhr, denn viele von ihnen wollen bestimmt noch rechtzeitig den Weihnachtsmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz in Mahlow erreichen.

Text: Helga Brandt
Plakatgestaltung: Helga Brandt

 

 

Konzert "Geliebte Schnulzen" am 30. September 2018

 

Der Titel unseres diesjährigen Herbstkonzertes sorgte im Vorfeld für lebhafte Diskussionen im Chor; war er zu profan, schreckte er vielleicht sogar Konzertbesucher ab? Das Gegenteil war der Fall. 180 Stühle füllten den Saal unseres Vereinshauses in Mahlow. Jeder Stuhl war besetzt. Der Saal war mit Blumen, Girlanden und Herzluftballons geschmückt. Für die Besucher war ein Kaffeeausschank im kleinen Saal arrangiert. So gut empfangen, kamen unsere Zuhörer erwartungsvoll zu unserem Konzert.

Mit dem polnischen Volkslied "Rotes Äpfelchen" und dem Herbstlied "Bunt sind schon die Wälder", stimmten wir auf die kommende  Jahreszeit ein. Dann erinnerten wir daran, dass das "Leben, ein ewiger Kreis" sei und besangen den Wunsch alt zu werden, wie in dem Lied der Puhdys, "Alt wie ein Baum" beschrieben wird.

Die 11 Jahre alte Schülerin Anastasia Lenz trug mit ihrer klaren, hellen Stimme "Die Forelle" von "Franz Schubert" vor. Sie freute sich sehr über ihren Applaus.

Die "geliebten Schnulzen" "Eleni", "Tränen lügen nicht", "My heart will go on",  "You raise me up", "Die Glocken von Isola Bella" und natürlich die "Capri-Fischer" wurden mit besonderem Beifall bedacht.

Besonders bei den Melodien: "Das "Kleine Lied", "Es waren zwei Königskinder", und "Sag mir, wo die Blumen sind", lauschte das Publikum mit besonderer Aufmerksamkeit.

Unser Besucher sangen gerne mit, als es hieß: "Es dunkelt schon in der Heide". Aber wir rührten auch zu Tränen, mit dem Lied: "Ach, ich habe in meinem Herzen da drinnen einen wundersamen Schmerz".

Unser Chorleiter Hans-Hoachim Straub beteuerte: "Ich bin kein Bajazzo, bin einsam allein". Wir sind uns nicht so sicher, ob man ihm glauben sollte. "One way wind" auf deutsch und engliach gesungen, beendete den gefühlvollen Teil.

Carlo Schmitz, ein junger Bariton Sänger, Schüler von H.-J. Straub, trug die Arien: "Das Fischermädchen" und "Papagena, Papagena" überzeugend vor. Er wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall belohnt.

Auch das schönste zu Herzen gehende  Konzert geht einmal zu Ende, aber nicht ohne die wundervollen Lieder gesungen zu haben: "Das Weizenfeld" und der "Mond hält seine Wacht".

Mit dem temparemtvollen Schlager "Schuld war nur der Bosa Nova", entließen wir unsere Besucher gut gelaunt. Und alle versprachen, zum Weihnachtskonzert sehen wir uns wieder.

Text: Marianne Lambertz
Gekürzt: die Redaktion