Zu unserem Adventskonzert am 16.12.2018 im Vereinshaus Mahlow

Wer hätte das gedacht. Strahlendes Publikum bei unserem Lied "In der Weihnachtsbäckerei". Und stürmischer Applaus obendrein. Ja, auch mit ein wenig Schauspielerei und viel Sangesfreude, kommt der - eigentlich für Kinder geschriebene Song - äußerst gut an.

Unser Konzertsaal war mehr als gut besetzt. Alle Sitzgelegenheiten des Hauses wurden in Anspruch genommen und sie reichten trotzdem nicht aus. Wir freuten uns sehr darüber und sangen dann auch mit ganz besonder Freude und Hingabe. Gekonnt begleitet von Nathanael Petri am Klavier.
Unser Chorleiter, Hans-Joachim Straub, der sonst mit seiner Bass-Bariton Stimme den Saal bis in die letzten Ecken stimmlich ausfüllt, sang sehr leise und zart, begleitet von Elfriede Lenk auf der Zither, "Guten Abend, gu´t Nacht und "In stiller Nacht". So kannte ihn das Publikum noch nicht. Eine neue Seite, die aber sehr gut ankam.
Der junge Baritonsänger, Carlo Schmitz, von dem man bestimmt noch viel hören wird, bekam nach seinem Gesang einen Riesenapplaus und viele "bravooooo" Rufe.
Unsere schönen Lieder, vor allen Dingen "Heilige Nacht", von Chor und Ensemble stimmgewaltig vorgetragen, begeisterten unsere Zuhörer.

Ja, es war ein schönes Konzert, wieder gekonnt und humorvoll von Eva Kathe und Christiane Horst moderiert.

Wir sind zufrieden, wenn es unsere Gäste sind. Und das sie es waren, sah man an den Gesichtern, die freudig und froh beim Verlassen des Hauses aussahen.

Ein klein wenig zur weihnachtlichen Stimmung trugen auch die Bilder, von Konrad Brandt gehängt, bei. Die Augen konnten zwischen einem großen Weihnachtsstern und einer Winterlandschaft hin und her wandern, getragen von den schönen Melodien, die der Chor vortrug.

Alles war gut, dank unseres treuen Publikums, denn was wären wir ohne unsere "Fans".

Text: Helga Brandt

Fotos: Gudrun Schneck und Helga Brandt

100 Jahre Frau Hannelore Schoof   30. November 2018

"Wenn der Chor singt und ich sitze wie immer mit meiner Freundin Ingeborg Klemmt in der ersten Reihe, dieser Platz ist seit Jahren für uns reserviert, könnte ich alle Sängerinnen mitsamt dem Chorleiter Hans-Joachim Straub herzlich umarmen". Diese Worte von Hannelore Schoof gehen uns nahe, zeigen sie doch, wie die Musik Menschen verbindet. Wir Sängerinnen freuen uns auch immer, diese beiden treuen Seelen zu jedem unserer Konzerte begrüßen zu können.

Am 30. November 2018 war es freilich ein besonderes kleines Konzert, denn Hannelore Schoof feierte mit ihren engsten Freunden im Seebad Mahlow ihren 100. Geburtstag. Eine kleine Abordung unseres Chores überraschte mit ein paar gängigen Liedern, die Hannelore Schoof mitsingen oder mitsummen konnte. Unsere Anita Witzke übernahm die Organisation und auch das Dirigat.

Jede von uns überreichte der Jubilarin eine Rose, nahm sie in die Arme und gratulierte mit lieben Worten. Denn sie ist ganz bestimmt aus vollstem Herzen unser größter Fan. Welcher Verein kann sich rühmen, einen 100jährigen Fan zu haben? Nur wir!! Das sagten wir ihr auch mit scherzhaften Worten.

Hannelore Schoof ließ uns dann an ihrer Feier teilnehmen und uns mit Speis und Trank bewirten. Noch einmal ließen wir das Geburtstagskind drei Mal hochleben und wünschten ihr noch eine schöne Zeit an der Seite ihrer Freundin in der Residenz Mahlow.

Wir versäumten natürlich nicht, Hannelore Schoof und ihre Freundin, Ingeborg Klemmt, zu unserem nächsten Konzert einzuladen und überbrachten, neben einer Geburtstagskarte, eine Einladung für den 16. Dezember um 15.00 Uhr im Vereinshaus Mahlow.

"So Gott will, bin ich und Ingeborg dabei".

Na, das wollen wir doch hoffen, liebe Frau Schoof.

Nochmals alles alles Gute, noch viele schöne Jahre.

Text und Bilder: Helga Brandt

 

 

In diesem Jahr reisen wir nicht in andere Länder um deren Weihnachtslieder zu singen. Wir bleiben

Weihnachten zu Haus


Wir machen es uns mit unseren Zuhörern am 16. Dezember 2018 um 15.00 Uhr im Vereinshaus Mahlow, Immanuel-Kant-Str. 3-5 gemütlich und lassen hier unsere schönen deutschen Weihnachtslieder erklingen.

Hier eine kleine Vorausschau: "Wenn der erste Schnee vom Himmel fällt", "Weißer Winterwald", "Sind die Lichter angezündet", "Es wird schon gleich dunkel", "Weihnachten bin ich zu Haus", "Still senkt sich die Nacht hernieder", "Wind den Kranz aus Tannengrün", "Heilige Nacht", u.a.
Neu in unserem Repertoire und so recht zu unserem Motto passend, singen wir das Lied: "Weihnachten in Familie". Dieses Lied veröffentlichte 1985 Frank Schöbel und seine damalige Lebensgefährtin Aurora Lacasa mit den gemeinsamen Kindern Dominique und Odette. Bis heute darf es bei keinem besinnlichen Weihnachtsfest fehlen.

Unser Chorleiter, Hans-Joachim Straub singt, begleitet von Elfriede Lenk auf der Zither, "In stiller Nacht" und "Guten Abend gut´Nacht".

Unser Gastbaritonsänger, der junge Carlo Schmitz, er begeisterte schon bei unserem Herbstkonzert, trägt uns "Caro mio ben" u.a. vor.

Nathanael Petri begleitet Carlo Schmitz und auch den Chor auf dem Flügel. Ein Konzert ohne diesen begabten Pianisten ist für uns schon nicht mehr denkbar.

Mit den Liedern "Heilige Nacht", "Süßer die Glocken nie klingen", "Stille Nacht, heilige Nacht" - diese Lieder  dürfen natürlich nicht fehlen - beenden wir unser Konzert.

Unsere weihnachtlich eingestimmten Zuhörer verabschieden wir gegen 16.30 Uhr, denn viele von ihnen wollen bestimmt noch rechtzeitig den Weihnachtsmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz in Mahlow erreichen.

Text: Helga Brandt
Plakatgestaltung: Helga Brandt

 

 

Konzert "Geliebte Schnulzen" am 30. September 2018

 

Der Titel unseres diesjährigen Herbstkonzertes sorgte im Vorfeld für lebhafte Diskussionen im Chor; war er zu profan, schreckte er vielleicht sogar Konzertbesucher ab? Das Gegenteil war der Fall. 180 Stühle füllten den Saal unseres Vereinshauses in Mahlow. Jeder Stuhl war besetzt. Der Saal war mit Blumen, Girlanden und Herzluftballons geschmückt. Für die Besucher war ein Kaffeeausschank im kleinen Saal arrangiert. So gut empfangen, kamen unsere Zuhörer erwartungsvoll zu unserem Konzert.

Mit dem polnischen Volkslied "Rotes Äpfelchen" und dem Herbstlied "Bunt sind schon die Wälder", stimmten wir auf die kommende  Jahreszeit ein. Dann erinnerten wir daran, dass das "Leben, ein ewiger Kreis" sei und besangen den Wunsch alt zu werden, wie in dem Lied der Puhdys, "Alt wie ein Baum" beschrieben wird.

Die 11 Jahre alte Schülerin Anastasia Lenz trug mit ihrer klaren, hellen Stimme "Die Forelle" von "Franz Schubert" vor. Sie freute sich sehr über ihren Applaus.

Die "geliebten Schnulzen" "Eleni", "Tränen lügen nicht", "My heart will go on",  "You raise me up", "Die Glocken von Isola Bella" und natürlich die "Capri-Fischer" wurden mit besonderem Beifall bedacht.

Besonders bei den Melodien: "Das "Kleine Lied", "Es waren zwei Königskinder", und "Sag mir, wo die Blumen sind", lauschte das Publikum mit besonderer Aufmerksamkeit.

Unser Besucher sangen gerne mit, als es hieß: "Es dunkelt schon in der Heide". Aber wir rührten auch zu Tränen, mit dem Lied: "Ach, ich habe in meinem Herzen da drinnen einen wundersamen Schmerz".

Unser Chorleiter Hans-Hoachim Straub beteuerte: "Ich bin kein Bajazzo, bin einsam allein". Wir sind uns nicht so sicher, ob man ihm glauben sollte. "One way wind" auf deutsch und engliach gesungen, beendete den gefühlvollen Teil.

Carlo Schmitz, ein junger Bariton Sänger, Schüler von H.-J. Straub, trug die Arien: "Das Fischermädchen" und "Papagena, Papagena" überzeugend vor. Er wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall belohnt.

Auch das schönste zu Herzen gehende  Konzert geht einmal zu Ende, aber nicht ohne die wundervollen Lieder gesungen zu haben: "Das Weizenfeld" und der "Mond hält seine Wacht".

Mit dem temparemtvollen Schlager "Schuld war nur der Bosa Nova", entließen wir unsere Besucher gut gelaunt. Und alle versprachen, zum Weihnachtskonzert sehen wir uns wieder.

Text: Marianne Lambertz
Gekürzt: die Redaktion

 

 

"Geliebte Schnulzen"

Herbstkonzert am 30. September 2018 um 16.00 Uhr im Vereinshaus Mahlow, Immanuel-Kant-Straße 3-4
Der Eintritt ist frei

"Geliebte Schnulzen", dieses Wort wird oft als abfällig empfunden, oft spöttisch belächelt. Warum eigentlich? Hören die meisten Menschen diese "Ohrwürmer" nicht sehr gerne? Singen nicht alle Schlagergrößen diese Lieder, die uns manchmal nicht aus dem Kopf gehen wollen? Und tanzt man nicht besonders gern zu diesen einschmeichelnden Klängen?

Also haben wir, d.h. unser Chorleiter Hans-Joachim Straub, eine Anzahl dieser eingängigen Melodien in unser Programm aufgenommen. Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt,,,,,,, wer kennt diese Melodie nicht, einst von Rudi Schurike gesungen? Auch die folgenden Musikstücke, "Tränen lügen nicht", "Die Glocken von Isola Bella", "Sierra Madre", "Ach ich hab in meinem Herzen", "Ich bin kein Bajazzo" u.a. erkennt man sofort und ist versucht sie mitzusummen.

Doch Abwechslung tut immer gut und so haben wir in unserem Programm die sehr junge Sängerin Anastasia bei uns, die "Die Forelle" (Franz Schubert) glänzen lassen möchte. Und wir haben einen jungen Mann, Carlo Schmitz, der uns aus der Welt der Klassik das "Fischermädchen" (Franz Schubert) und aus der Zauberflöte "Papagena, Papagena" vortragen wird. Carlo hat den 4. Platz im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" erreicht und beginnt demnächst sein Gesangstudium an der Hans-Eisler-Musikhochschule. Anastasia wie auch Carlo sind zur Zeit Schüler unseres Chorleiters. Eine kleine Gruppe unseres Chores wird überaschen mit den Liedern "My heart will go on" und "You raise me up". Natürlich singen wir, zu der Jahreszeit passend, auch wunderschöne Herbstlieder.

Vor dem Konzert werden im Foyer Kaffee und andere Getränke angeboten.

Wir hoffen, an alles und an alle gedacht zu haben und erwarten gern viele viele Zuhörer, denn ohne sie geht gar nichts.

Text: Helga Brandt
Plakatgestaltung: Helga Brandt

28. Juli 2018 Chorausflug durch die Schorfheide mit der "Schippelschute"

"Woher kommt nur der lustige einprägsame Name "Schippelschute", fragten wir uns. Die Antwort, ganz einfach: Familie Schippel betreibt diese Schute.

Familie Schippel erwartete uns an der Anlegestelle Hubertusmühle und los ging die Fahrt durch den Finowkanal. Das Thermometer zeigte 33 Grad. Gott sei Dank ist die Schippelschute überdacht und so glitten wir sonnengeschützt durch die Naturbelassenheit des Kanals. Wir staunten über die historische Schleuse, wo der Schleusenmeister noch per Kurbel die Schütze zieht und das Tor öffnet. Man kann, so Frau Schippel, den Biberfraß an den Ufern, mit etwas Glück den Eisvogel im Sturzflug und den Graureiher beobachten. Auch schon selten gewordene Pflanzen, wie Pfeilraut, Schwanenblume oder Wasserdost kann man bei genauem Hinschauen entdecken. Ja, hier sei die Welt noch in Ordnung, so Frau Schippel. Sie erwähnte in ihrem interessanten Vortrag, den sie humorvoll zwischen Auf- und Abräumen und Bewirtung der Gäste hielt, dass die Schippelschute den wildromantischen Abschnitt des über 400 Jahre alten Finowkanals zwischen Finow und Zerpenschleuse befährt.


Unbedingt erwähnen sollte ich noch, dass wir während dieser herrlichen Fahrt einen leckeren Flößertopf genießen konnten.
Mit Lachen, Schwatzen, Lauschen und Singen, unsere Sangesschwester Evelyn Salm brachte ihre Gitarre mit, verging die dreistündige Floßfahrt viel zu schnell. Die Heimfahrt musste angetreten werden. Doch zwei schöne Dinge erwarteten uns noch. Zum einen die Einkehr in ein schönes Café in Liepe, zum anderen ein kurzer Stopp an dem hochinteressanten Schiffshebewerk Niederfinow. Es ist das älteste, am 21. März 1934 in Betrieb genommene, noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands. Das neue, noch im Bau befindliche Schiffshebewerk, soll im Jahr 2019 fertig gestellt werden.

Ein herzlicher Dank geht an unsere Chorschwester Gisela Schubert, die diese schöne, interessante, lehrreiche Fahrt organisierte.

Text und Bilder: Helga Brandt